HANNOVER – ZURÜCK IN DER SPUR

Mit Platz acht beim Saisonfinale in Hannover haben unsere Jungs die Saison in der 2. Triathlon-Bundesliga Nord beendet. Nach dem schwierigen Rennen in Grimma zeigte die junge Mannschaft am Maschsee wieder ein deutlich anderes Gesicht. Allen voran Emil Völlger überzeugte mit Platz zwölf, Peter Lehmann folgte auf Rang 19.

Auf dem schnellen Kurs am Maschsee ging es bereits beim Schwimmen eng zur Sache. Nach dem Wechsel musste sich schnell entscheiden, wer den Anschluss an die entscheidenden Radgruppen herstellen konnte. Emil erwischte dieses Mal einen deutlich besseren Rennverlauf als noch zwei Wochen zuvor in Grimma.

„Ich habe versucht, mich voll auf das Rennen zu fokussieren und kam dann schnell in den Rhythmus beim Radfahren. Es war hart, zur ersten Radgruppe aufzuschließen, und am Ende war ich froh, aufs Laufen wechselnn zu können. Ich habe mich sehr stark gefühlt und konnte eine gute Platzierung herauslaufen“, beschreibt Emil sein Rennen.

Mit Platz zwölf belohnte er sich für einen starken Auftritt und wurde bester Weimarer des Tages.

„Ich bin mit dem Saisonfinale und meinem zwölften Platz sehr zufrieden – das ist besser, als ich erwartet hatte. Die Stimmung war toll, viele Bekannte an der Strecke haben uns angefeuert. Das hat bestimmt auch geholfen.“

Direkt dahinter spielte Peter seine ganze Bundesliga-Routine aus. Nach einem soliden Schwimmen brachte er sich auf dem Rad immer weiter nach vorn und wechselte schließlich als Führender auf die Laufstrecke. Dieser Fuchs! Beim Laufen fehlte dann vielleicht ein kleines bisschen, um die Position ganz vorne zu behaupten – mit Platz 19 brachte er aber ein starkes Rennen ins Ziel.

„Mit dem Ausgang des Rennens bin ich recht zufrieden. Ein solides Schwimmen und eine sehr gute Position nach dem Radfahren haben eigentlich eine bessere Platzierung erhoffen lassen. Die Laufbeine waren allerdings nicht so da. Insgesamt war das Rennen aber sehr positiv für mich – und die Erfahrung, mal wieder ein Ligarennen für ein paar hundert Meter auf der Laufstrecke anzuführen, war Wahnsinn“, blickt Peter zurück.

Hinter Emil und Peter zeigten auch unsere jungen Athleten, dass sie sich in diesem schnellen Bundesligarennen behaupten können. Ein richtiges Brett lieferte Lucas im Wasser ab. Von Beginn an schwamm er in der Spitzengruppe und schuf sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Radfahren. Auch dort hielt er sich gut im Rennen. Erst beim abschließenden Lauf musste er einige Positionen abgeben.

Für Lucas überwog trotzdem das Positive:

„Ich nehme vor allem mit, dass ich mich auf meine Schwimmleistung verlassen kann und dass ich mich beim Laufen stetig steigere.“

Auch Thorben erwischte ein starkes Schwimmen. Nach einem guten Wechsel arbeitete er sich gemeinsam mit Emil auf dem Rad bis zu Peters Gruppe nach vorn.

„Über Schwimmen und Rad bin ich sehr zufrieden, vor allem auch mit dem zweiten Wechsel weit vorne. Beim Laufen ärgert es mich, dass ich die gute Position aufgrund von Seitenstechen nicht halten konnte“, fasst Thorben sein Rennen zusammen.

Für Leonas war Hannover der erste Start überhaupt für unser Team. Nach einem schwierigen Beginn im Wasser behauptete er sich im Feld und zeigte anschließend vor allem beim Laufen, dass er auch nach einem harten Radpart noch Reserven besitzt. Gleichzeitig machte ihm das Rennen deutlich, woran es für die kommenden Aufgaben zu arbeiten gilt.

„Im Großen und Ganzen konnte ich wichtige Erfahrungen in allen Disziplinen sammeln und bin voller Vorfreude auf die nächste Saison“, fasst Leonas seinen ersten Einsatz zusammen.

Wie nah dabei unterschiedliche Generationen innerhalb unserer Mannschaft zusammenkommen, brachte Peter nach dem Rennen ziemlich treffend auf den Punkt:

„Es ist verrückt, mit Menschen zu starten, die zu der Zeit geboren wurden, als man selbst mit dem Sport angefangen hat. Die Jungs haben alle einen sehr guten Job gemacht.“

Auch bei der 2. Bundesliga kam lautstarke Unterstützung von der nächsten Generation. Die Kids unseres Juniorteams standen mit Fahnen am Maschsee und konnten dabei selbst erleben, wie sich ein Bundesligarennen unmittelbar an der Strecke anfühlt.

Arne beschreibt das Saisonfinale sogar als einen Höhepunkt:

„Das Saisonfinale war für mich ein Saisonhighlight. Live ist es noch einmal viel intensiver als im Livestream. Besonders cool war es, die Rennen und die Topathleten aus nächster Nähe zu erleben.“

Ähnlich ging es Bruno:

„Es war richtig spannend, so eine Stimmung auch mal in echt mitzuerleben. Das war richtig toll und nicht vergleichbar mit den Livestreams.“

So waren in Hannover nicht nur unsere Bundesligaathleten gemeinsam unterwegs. Auch für die nächste Generation aus unserem Juniorteam wurde das Saisonfinale zu einem besonderen Erlebnis.

Mit Platz acht gelang unseren Jungs zum Abschluss wieder ein solides Mannschaftsergebnis.

„Platz acht geht in diesem engen Rennen ziemlich in Ordnung und hat gezeigt, dass Platz zwölf aus Grimma definitiv ein Ausrutscher war“, ordnet Peter das Ergebnis ein.

Damit beendet unsere zweite Mannschaft die Saison 2026 auf Platz fünf der 2. Triathlon-Bundesliga Nord – nur einen Punkt hinter Rang vier und vier Punkte hinter dem Podium.

Die ausführliche Bilanz der Saison und der Blick auf die Entwicklung unserer Mannschaft folgen noch einmal gesondert.

 

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