HANNOVER – EIN HARTES FINALE AM MASCHSEE

Beim Saisonfinale der 1. Triathlon-Bundesliga in Hannover mussten unsere Jungs noch einmal richtig arbeiten. Nach einem schwierigen Rennbeginn gelang es auf dem Rad zwar, einige Lücken wieder zu schließen. Die dafür investierten Kräfte fehlten jedoch teilweise auf den abschließenden fünf Laufkilometern. Am Ende stand Platz elf beim letzten Bundesligarennen des Jahres.

Auf dem schnellen Kurs rund um den Maschsee war bereits das 750 Meter lange Schwimmen von großer Bedeutung. Wer den Weg in eine der vorderen Radgruppen verpasste, musste anschließend viel investieren. Genau in diese Situation gerieten mehrere unserer Jungs.

„Das Rennen war von Start bis Ziel sehr hart, mit wenigen Momenten auf dem Rad, in denen man sich ausruhen konnte. Ich habe keinen guten Start erwischt und auch beim Schwimmen keine Glanzleistung gezeigt. Auf dem Rad wurde dann Gruppe um Gruppe eingesammelt, bis wir ein großes Feld waren“, beschreibt Theo Sonnenberg den Rennverlauf.

Auch Stig Rudolph und Phil Pfeifer mussten nach dem Schwimmen zunächst viel Arbeit investieren. Während Stigs Gruppe den Anschluss nach vorn wieder herstellen konnte, erwischte Phil nach einem schwierigen Schwimmen ebenfalls keine optimale Ausgangslage. John Heiland verlor gleich zweimal den Anschluss – zunächst beim harten Anfahren und später erneut, nachdem ein Sturz unmittelbar vor ihm eine Lücke gerissen hatte.

So ging es für unsere Jungs mit unterschiedlichen Voraussetzungen auf die Laufstrecke. Theo wechselte weit vorne aus der großen Radgruppe und fand schnell seinen Rhythmus. Erst Seitenstechen zwangen ihn im weiteren Verlauf dazu, etwas Tempo herauszunehmen. Mit Platz 29 wurde er dennoch bester Weimarer. Dahinter folgten Phil auf Rang 39, Jaron Kollmeier auf 46, Stig auf 48 und John auf 50.

Für Jaron war Hannover dabei ein besonderer Einstieg: Sein erster Start für unsere Mannschaft führte ihn direkt in die 1. Bundesliga. Mit seinem Ergebnis war er selbst nicht ganz zufrieden – mit dem Wochenende dafür umso mehr.

„Das Wochenende mit dem Team war mega cool und hat viele schöne Erinnerungen geschaffen. Vor allem das tolle Anfeuern vom gesamten Team an der Strecke bleibt hängen. Das hat einen durch das Rennen getragen und war etwas ganz Besonderes. Einfach ein Hammerteam!“, sagt Jaron.

Und angefeuert wurde am Maschsee tatsächlich ordentlich. Mit dabei waren auch einige Kids aus unserem Juniorteam. Für sie ging es an diesem Wochenende nicht nur darum, möglichst laut zu sein. Sie konnten unmittelbar miterleben, wie sich unsere Jungs auf ein Bundesligarennen vorbereiten und anschließend in der höchsten deutschen Triathlonliga um jede Position kämpfen.

„Ich fand es besonders, die Jungs schon bei der Vorbereitung auf das Rennen zu sehen und dann natürlich auch beim Rennen selbst. Es war viel spannender, sie aus der Nähe zu sehen“, erzählt Emma.

Lisbeth hat vor allem gemerkt, welchen Unterschied die Unterstützung direkt an der Strecke macht:

„Mir hat es richtig Spaß gemacht, die Jungs und Mädels anzufeuern. Wenn man vor Ort ist, kann man sie wirklich motivieren. Vor dem Bildschirm geht das natürlich nicht.“

Genau diese Nähe zwischen unserem Nachwuchs und der Bundesligamannschaft ist uns wichtig. Unsere Jungs sind für die Kids nicht nur Athleten auf der Rennstrecke, sondern auch Vorbilder für den eigenen sportlichen Weg.

Sportlich blieb das Finale mit Platz elf hinter dem zurück, was wir uns für Hannover vorgenommen hatten. Gleichzeitig stand nach dem Zieleinlauf ein Ergebnis fest, über das wir uns sehr freuen: Unsere Jungs beenden die Saison 2026 auf Platz fünf der 1. Triathlon-Bundesliga!

Was dieser fünfte Platz für uns bedeutet und wie wir auf die gesamte Saison zurückblicken, erzählen wir noch einmal gesondert.

 

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Re-Live des Rennens

 

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